

„Eine der größten Herausforderungen ist die Location“, verrät Kilian Scheiding, stellvertretender technischer Leiter und Lichtoperator bei Jekyll & Hyde. „Die Rehberghalle ist eine gewöhnliche Sporthalle, die wir jedes Jahr erst einmal in ein Musical-Theater verwandeln müssen. Zudem hat die Halle eine Höhe von lediglich 5,60 Meter.“ Wer jedoch mitverfolgt, wie sich die einfache Halle Schritt für Schritt in eine professionelle Musical-Umgebung verwandelt, erkennt abschließend kaum noch einen Unterschied zu den großen Vorbildern in Hamburg & Co.
Nachdem das Technik-Team der Produktion bereits bei der letzten Produktion sehr gute Erfahrungen mit den Cameo OPUS S5 Spot Moving Heads gesammelt hatte, konnten Scheiding und Vogel für Jekyll & Hyde auch auf die Möglichkeiten des OPUS X PROFILE zurückgreifen.
„Der OPUS X kommt als Front- und Gassenlicht zum Einsatz und liefert als Effektlicht von hinten tolle Ergebnisse.“
© Nico Moser
Passend zur düsteren Gesamtstimmung der Geschichte und dem Low-Key-Stil mit seinen harten Kontrasten tauchen die Lichtdesigner die Bühne überwiegend in ein kaltweißes, entsättigtes Licht aus der Cameo F-Serie. Neben dem F2 D Fresnel-Spotlight als Tageslichtspezialist, sorgt der F4 FC mit seiner RGBW-LED als Gegenlicht sowohl für kaltes Weiß als auch rote Akzente im Bühnenbild.
Mit Jekyll & Hyde beweist der Broadway Entertainment e.V., dass große Musical-Momente auch in einer einfachen Sporthalle entstehen können. Das Team um Gesamtleiter Benedikt Vogel hat Herausragendes vollbracht und mit vielen jungen Nicht-Profis ein professionelles Musical entwickelt, das sich wahrlich nicht vor den etablierten Produktionen verstecken muss. Chapeau!
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