

Die Bühne im Vingis Park war mehr als ein normaler Konzertort – sie wurde zur Projektionsfläche für ein musikalisches Statement. Im Zentrum stand ein halbkreisförmiger Bühnenbau mit LED-Screens, Treppen und Catwalk, der optisch an einen stilisierten Palast erinnerte. Chöre, Tänzer, Spezialeffekte, Licht und Visuals verschmolzen zu einem beeindruckenden Gesamterlebnis, das sich bewusst von klassischen Rap-Konzerten abhob.
„Alles, was wir visuell gestalten, soll dazu beitragen, die Geschichte des Künstlers zu erzählen“, beschreibt Andrius Stasiulis, Gründer und Lichtdesigner von Marfa Lights, das kreative Ziel. Dafür setzte das Team unter anderem auf die leistungsstarken Cameo ZENIT W300 und ZENIT W600 Outdoor LED Wash Lights, OTOS B5 IP65 Beam Moving Heads sowie auf die PIXBAR SMD IP G2 LED-Bars, die jeweils in großer Stückzahl und über das gesamte Bühnenbild verteilt waren.
Andrius Stasiulis, Lichtdesigner, Marfa Lights„Die ZENIT W600 hatten genug Power, um das gesamte Stadion zu erleuchten, während die ZENIT W300 als Footlights für exzellente Farbwiedergabe sorgten.“
Die ZENIT W600 sorgten mit ihrer hohen Lichtleistung für eine gleichmäßige Grundausleuchtung über die gesamte Bühnenbreite. Die ZENIT W300 wiederum wurden als Footlights genutzt und punkteten mit einer natürlichen Hauttönung, die besonders bei Nahaufnahmen auf den Screens wichtig war. „Sie lieferten exzellente Farbwiedergabe – genau das, was wir für diese Show brauchten“, bestätigt Andrius Stasiulis. Für Akzente, Pixel-Designs und Farbverläufe kamen zusätzlich PIXBAR SMD IP G2 LED-Bars zum Einsatz, die geschickt in die Bühnenarchitektur integriert wurden. Die Kombination aus kraftvollen Wash- und Stroboskop-Effekten und linearen Lichtlinien verlieh der Show ihre emotionale Tiefe – passend zu den oft melancholischen Texten des Duos.
Auch das Videodesign wurde nahtlos in das Gesamtkonzept integriert. Auf Basis der grandMA Lichtpulte sowie der Softwarelösungen Notch und Hippotizer gestaltete Pijus Norušis, Video Designer bei Marfa Lights, visuelle Sequenzen, die wie ein erweitertes Lichtdesign funktionierten: „Weil wir das Video nach denselben Prinzipien programmiert haben wie das Licht, konnten wir eine durchgehend konsistente visuelle Sprache schaffen.“
Nach über einem halben Jahr intensiver Vorbereitung und parallel zur Arbeit an neuem Songmaterial gelang dem Team von Marfa Lights und Baltic Production Service ein beeindruckendes Konzerterlebnis mit gestalterischem Tiefgang und technischer Perfektion. Das Comeback von Lilas ir Innomine wird damit nicht nur musikalisch, sondern auch inszenatorisch in Erinnerung bleiben.
Mykolas Leckas, Head of Lighting Department, Baltic Production Service„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Marfa Lights. Für uns war das eine der größten Shows dieses Sommers.“
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