

Schon lange vor dem Festival laufen bei Tomorrowland die Planungen auf Hochtouren. „Die Vorbereitung für eine Show wie Tomorrowland beginnt Monate im Voraus“, erklärt Peter Robberechts, Managing Director PRG BeNeFra. „Hunderte Stunden investieren technische, kreative und operative Teams in die Planung. Während ich die strategische Leitung übernehme, arbeitet unser Production Manager Filip von Anfang bis Ende eng mit den technischen Direktoren der Main Stage zusammen. Es ist ein langer, äußerst sorgfältiger Prozess, der absolute Detailgenauigkeit erfordert.“ Umso schmerzhafter, wenn all die monatelange Planung, kreative Vision und unermüdliche Hingabe buchstäblich in Flammen aufgehen. Dann bleibt nur eines: Von vorn anfangen. Bei Null.
„Das Feuer auf der Main Stage hat uns alle getroffen“, erinnert sich Bart Weyts, Geschäftsführer von L&L Stage Service. „Doch nachdem sich der erste Schock gelegt hat, haben wir alle zusammengearbeitet, um die neue Main Stage mit ausreichend Material und Ressourcen auszustatten. Nur so konnte das Festival überhaupt stattfinden.“ PRG spielte eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Koordination und Umsetzung des Main-Stage-Neuaufbaus. Es war eine bemerkenswerte Teamleistung, die Präzision, Geschwindigkeit und nahtlose Zusammenarbeit erforderte. „Schock“, erinnert sich Peter Robberechts, Managing Director PRG BeNeFra, an den Moment des Brandes. „Doch sobald feststand, dass niemand verletzt wurde, ging es sofort darum: Was muss jetzt getan werden – und wie schnell?“
Die Antwort: In nur 24 Stunden wurde mit vereinten Kräften eine neue Bühne errichtet. Eine Aufgabe, die technisch, logistisch und organisatorisch alles abverlangte.
Peter Robberechts, PRG BeNeFra„Es war unglaublich intensiv – aber auch eine der inspirierendsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe. Alle – PRG, Tomorrowland, die Technikteams und alle Lieferanten – haben ohne Zögern zusammengearbeitet. Diese gegenseitige Unterstützung war unbezahlbar.“
Der Wiederaufbau erforderte Entscheidungen in Minuten, nicht Tagen:
Auf der neuen Main Stage setzte PRG unter anderem auf die Cameo ZENIT W300. Die wetterfesten Outdoor LED Wash Lights überzeugten durch enorme Lichtleistung, Farbtreue und Zuverlässigkeit – und ermöglichten den Lichtdesignern, trotz extrem knapper Vorbereitungszeit eine beeindruckende visuelle Inszenierung. Besonders in puncto Farbgleichmäßigkeit und Abstrahlflexibilität konnte der ZENIT W300 seine Stärken ausspielen – auch bei schwierigen Wetterbedingungen und einer Stage-Struktur, die technisch komplett neu durchdacht werden musste.
Peter Robberechts„Die ZENIT W300 waren ein starker visueller Anker für die neue Bühne – ihre Flexibilität und Qualität waren entscheidend für das Gesamtergebnis.“
Als am darauffolgenden Abend die Musik wieder erklang, war die Erleichterung spürbar:
Peter Robberechts„Dieser Moment, als der erste Track startete und die Crowd reagierte, als wäre nichts passiert – das war pure Gänsehaut. Diese Energie, diese Erleichterung und dieser Stolz – ich werde das nie vergessen.“
Für PRG ist klar: Der Schlüssel in solchen Situationen liegt in der Kombination aus Vorbereitung und Teamgeist. „Man braucht klare Führung vor Ort, schnelle Entscheidungen und volles Vertrauen. Und natürlich einen Plan B – auch wenn man hofft, ihn nie zu brauchen.“
Nicht nur die Main Stage sorgte für Aufsehen. Auch die Planaxis Stage, sticht durch ihr besonderes Design – eine riesige Wasserbühne in Muschelform – hervor. Bart Weyts hat ein langes Verhältnis zum Tomorrowland, schließlich ist L&L Stage Service bereits seit 2006 – der zweiten Ausgabe des Festivals – als Technik-Zulieferer dabei. „Das Tomorrowland ist etwas ganz Besonderes. Es ist sehr offen gegenüber neuen Ideen und Technologien. Mit jeder neuen Ausgabe erreichen wir ein neues Level.“ Exemplarisch für diesen innovativen Geist steht die Planaxis Stage, die L&L Stage Service in diesem Jahr erstmals mit dem größten Wash Light der Cameo OTOS-Serie in Szene setzte – den OTOS W12.

Für die Beleuchtung entschied sich der erfahrene Dienstleister in diesem Jahr gezielt für den Cameo OTOS W12. „Das Tomorrowland-Team gibt das übergeordnete Look & Feel der Bühnen vor. Davon ausgehend überlegen wir gemeinsam, mit welchen Scheinwerfern wir die Vorgaben am besten umsetzen können“, erläutert Bart Weyts. Für die Muschelbühne, die direkt vor einer großen Wasserfläche positioniert war und mit zahlreichen Wassereffekten kombiniert wurde, mussten die verwendeten Scheinwerfer ein hohes IP-Rating aufweisen. „Der OTOS W12 ist unglaublich vielseitig“, bestätigt Bart Weyts. „Neben der Outdoor-Fähigkeit waren vor allem der Lichtoutput und die Farbqualität entscheidend, um die großen, weißen Oberflächen der Bühne optimal auszuleuchten.“ Für Bart gibt es aktuell nicht viele IP65 Wash Lights mit vergleichbaren Möglichkeiten wie den OTOS W12, „vor allem, wenn man die Effektoptionen wie den Pixel-Mode und den Multi-Zoom mit dazu nimmt.“
Bart Weyts, L&L Stage Service„Vor allem die großen weißen Flächen der Bühne erforderten eine außergewöhnliche Lichtqualität. Der OTOS W12 war hier ganz klar erste Wahl.“
Der OTOS W12 überzeugte durch Pixel-Mode, Multi-Zoom und die Fähigkeit, sowohl als Wash- als auch als Beamlight eingesetzt zu werden. Bei der Rise Stage, die sich inmitten eines bewaldeten Areals befindet, sorgte der OTOS W12 für einen flexiblen Look: Tagsüber erzeugte er markante visuelle Effekte im Full-Pixel-Modus, bei Nacht wurden kraftvolle Beams durch die Baumkronen geschickt – ein Spiel aus Licht und Natur, das in Erinnerung bleibt.
Auf der schwimmenden Crystal Garden Stage setzte PRG bereits zum zweiten Mal auf den ORON H2. Die leistungsstarken IP65 Hybrid-Phosphor-Laser Moving Heads punkteten mit schnellem Ansprechverhalten, starkem Output und einfacher Integration in komplexe Lichtdesigns – auch bei begrenzten Rigging-Möglichkeiten auf schwimmender Konstruktion.

Peter Robberechts„Sie passen sich perfekt an und heben sich trotzdem souverän vom visuellen Geschehen ab – gerade in einer so lebendigen Umgebung wie dem Crystal Garden.“
Gerade bei dynamischen Shows mit hohem Tempo und wechselnden Szenarien konnte der ORON H2 seine Stärken voll ausspielen: schnelle Positionierung, präzise Farben und hohe Verlässlichkeit – auch bei Feuchtigkeit, direkter Sonneneinstrahlung oder Temperaturschwankungen.
Für Peter Robberechts war der Brand auf dem Tomorrowland nicht nur ein Schock, sondern auch ein Lehrstück in Sachen Krisenmanagement im Live-Event-Sektor: „Eine gute Vorbereitung ist wichtig, aber es sind immer die Menschen, die den Unterschied ausmachen. In einer Krisensituation braucht man eine klare Führung vor Ort, eine schnelle Entscheidungsfindung und volles Vertrauen bei allen Beteiligten. Es ist von unschätzbarem Wert, Partner und Mitarbeiter zu haben, die ruhig bleiben, schnell handeln und ohne Egoismus zusammenarbeiten. Jeder Einzelne hat seinen Beitrag geleistet: unsere Crew, das Tomorrowland Team, alle Zulieferer. Diese Katastrophe hat einmal mehr gezeigt, zu was diese Branche in der Lage ist.“
Tomorrowland 2025 war mehr als ein Festival – es war ein Statement.
Live Today, Love Tomorrow, Unite Forever.
Vielen Dank, Bart Weyts und Peter Robberechts!


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