

Für Lichtdesigner Edu Valverde, der bereits seit 2017 für das Bühnen- und Lichtkonzept von „Love the 90s“ verantwortlich ist, stand das diesjährige Design unter dem Motto Brutalismus: „Große Flächen, gerade Linien – inspiriert von deutscher Architektur. Die Bühne sollte wie ein monolithisches Bauwerk wirken und zugleich als Projektionsfläche für die LED-Videos dienen.“ Eine besondere Herausforderung: Der nahtlose Übergang von Tageslicht zur Dunkelheit, der eine hohe Flexibilität und Leuchtkraft aller Scheinwerfermodelle erforderte.
Zum Einsatz kamen drei unterschiedliche Cameo-Modelle, die jeweils gezielt auf den Rhythmus des Festivals abgestimmt wurden:
Die LED-Bars dienten als durchgehende Lichtlinien entlang der weißen Set-Elemente. Dank ihrer hohen Lichtleistung sorgten sie bereits ab 17 Uhr, bei vollem Sonnenlicht, für gut sichtbare Lichtakzente. „Wir starteten mit 100 Prozent Leistung“, erläutert Edu Valverde. „Sobald es dämmert und dunkel wird, haben wir schrittweise bis auf 10 Prozent heruntergedimmt.“
Für Edu Valverde ist der ZENIT W600 längst mehr als nur ein technisches Werkzeug, sondern ein „alter Freund“, mit dem er bereits zahlreiche Großprojekte realisiert hat. Auch bei „Love the 90s“ setzte der Lichtdesigner erneut auf die bewährten Outdoor LED Wash Lights, um sowohl die gigantische Bühnenarchitektur als auch angrenzende Flächen flexibel auszuleuchten. Besonders schätzt Valverde das Filtersystem der ZENIT W600: „Mit wenigen Handgriffen lassen sich unterschiedliche Abstrahlwinkel und Lichtwirkungen erzeugen – das spart nicht nur Zeit, sondern macht die Scheinwerfer extrem vielseitig einsetzbar.“ Für ein Festival, das vom Tageslicht bis zur Dunkelheit reicht, ein unschätzbarer Vorteil.
Zum ersten Mal im Einsatz bei Edu Valverde und seinem Team war der IP65 Wash Moving Head mit seinen 32 x 50W RGBL-LEDs, dem steuerbaren FX LED-Effekt Ring und Multi-Zoom-Feature. „Wir haben den OTOS W12 ausgiebig getestet – sowohl im Studio als auch direkt beim Verleiher – und sind begeistert“, erläutert Edu Valverde. „Mit seinen Zoom-Ebenen eignet sich der W12 sowohl für breites Flächenlicht als auch für kreative Effekte.“
Auch wenn „Love the 90s“ auf Erinnerungen setzt – das technische Setup ist hochmodern und mit viel Aufwand geplant. Die gesamte Vorproduktion erstreckte sich über mehrere Monate und wurde frühzeitig mit 3D-Visualisierungen umgesetzt. „Solche Shows sind sehr komplex, da muss jedes Element perfekt aufeinander abgestimmt sein“, betont Valverde. Dass Cameo-Scheinwerfer dabei eine Schlüsselrolle spielen, liegt für ihn auf der Hand: „Sie sind robust, effizient und vielseitig – genau das, was man bei einem Open-Air-Festival braucht.“
Geliefert wurden die Cameo Scheinwerfer vom spanischen Rental-Dienstleister Fluge Audiovisuales.
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