

„Don Juan no existe besitzt eine sehr klare visuelle Identität mit einer zeitgenössischen, minimalistischen Ästhetik, die das klassische Theater neu interpretiert“, erläutert Antonio Gutiérrez. Das Licht übernimmt hierbei eine wichtige Aufgabe als dramaturgisches Element: „Die Farbwelt der Inszenierung besteht nahezu vollständig aus Weiß- und Blautönen, um die kühle und abstrakte Natur des Stücks zu unterstreichen.“ Gleichzeitig arbeitet Gutiérrez mit ausgeprägten Lichtkanten und präzisen Lichträumen. Statt aufwändiger Setwechsel entstehen neue Bühnenbilder über Lichtbewegungen und das Aktivieren bzw. Deaktivieren einzelner Lichtzonen auf der Bühne.
Eine entscheidende Rolle im Lichtdesign spielen die Cameo AZOR SP2 Spot Profile Moving Heads, die als Profilscheinwerfer Bereiche sauber abgrenzen, den Zuschauerblick lenken und präzise Schnitte auf Figuren und Spielflächen ermöglichen: „Die optische Qualität und das Blendenschiebersystem haben uns besonders beeindruckt und sorgen für klare Lichtkanten auf der Bühne“, bestätigt Gutiérrez.
Die Cameo EVOS W7 sorgen als Wash Lights für eine gleichmäßige Grundabdeckung sowie eine stabile, konsistente Farbbasis, die als visuelles Fundament der gesamten Produktion fungiert. Ergänzt wird das Setup durch die EVOS W3 für präzisere Wash-Anwendungen und Lichtakzente. Antonio Gutiérrez hebt hierbei vor allem die Zoom-Fähigkeit der kompakten LED Wash Moving Heads hervor: „Durch den sehr engen Zoom lässt sich das Licht überaus präzise auf einzelne Bereiche konzentrieren, was uns im Bühnendesign deutlich mehr Flexibilität bietet.“ Weiterhin spielte die einheitliche Farbwiedergabe der EVOS-Modelle eine entscheidende Rolle für die visuelle Qualität der Produktion: „Da sich der EVOS W7 und der EVOS W3 die gleiche LED-Quelle teilen, können wir mit identischen Farben über alle Bühnenzonen hinweg arbeiten, ohne dass es zu sichtbaren Unterschieden zwischen den Modellen kommt.“


„Für eine Opernproduktion wie diese ist die visuelle Präzision und technische Performance der Scheinwerfer überaus wichtig”, fasst Antonio Gutiérrez die entscheidenden Gründe für die Wahl der Cameo Moving Lights zusammen. Zudem müssen die Geräte besonders geräuscharm performen, ohne das Bühnenerlebnis durch mechanische Geräusche zu stören.
Koordiniert wurde die Arbeit zwischen den technischen und künstlerischen Teams von Don Juan no existe in intensiven Proben, in denen Positionen, Intensitäten und weitere Lichtdesign-Elemente schrittweise angepasst wurden – von ersten Einzeltests bis zum Einsatz mit dem kompletten Cast. Rückblickend fällt das Fazit von Antonio Gutiérrez eindeutig aus: „Die Cameo Scheinwerfer arbeiteten sowohl während der Proben als auch in den Aufführungen auf höchstem Niveau.“
Antonio Gutiérrez, Production Manager und Lighting Designer„Durch den sehr engen Zoom lässt sich das Licht überaus präzise auf einzelne Bereiche konzentrieren, was uns im Bühnendesign deutlich mehr Flexibilität bietet.“
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